Für eine energetische Optimierung sollte nach folgender Reihenfolge vorgegangen werden:
1. Vermeiden von unnötigem  Energieverbrauch
Unnötiger Verbrauch bewirkt weder eine zusätzliche Produktion oder Dienstleistung noch eine Komfortsteigerung.
• Verminderung unnötigen Leerlaufs von Maschinen
• Vermeiden unnötiger Aufheiz- und Abkühlphasen
• Überprüfung der Prozessparameter und Sicherheitsreserven
2. Senken des spezifischen Energieverbrauchs
Der spezifische Energiebedarf lässt sich durch technische Maßnahmen reduzieren.
• Trocknen mit mechanischer anstelle von thermischer Energie
3. Verbesserung der Wirkungs-  und Nutzungsgrade
Der Nutzungsgrad liegt unter normalen Bedingungen oft deutlich unter dem Nennwirkungsgrad der Anlagen.
Gründe dafür sind eine geringe Anlagenauslastung und ein mangelhafter Wartungszustand.
Wichtig sind:
• hohe Auslastung der Produktionsanlagen
• gute Regeleinrichtungen
• Senkung der Verteilungsverluste
• sorgfältige Instandhaltung
• Prüfung von Kraft-Wärme-Kopplung
• Einsatz optimal geeigneter Energieträger
Bei einer Neuplanung:
• richtige Dimensionierung
• passende Konstruktion
4. Wärmerückgewinnung
• Nutzung im selben Prozess
• Nutzung innerhalb des Betriebes
• Abgabe an Dritte
• Aufwertung von Abwärme mit niedrigen Temperaturen mittels Wärmepumpe
5. Nutzung regenerativer Energiequellen

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