Wie können Unternehmen die vorhandenen Einsparpotenziale erkennen und ausschöpfen?
Dies gelingt mit Hilfe eines Energiekonzeptes. Die Basis für ein Energiekonzept ist die Energieanalyse mit Bestandsaufnahme der Energieverbräuche und Ermittlung von Einsparpotenzialen. In einem Energiekonzept werden die Energieeffizienz bewertet und Verbesserungsmöglichkeiten einschließlich ihrer Wirtschaftlichkeit dargestellt. Die energetische Optimierung eines Betriebes sollte dort beginnen, wo der Energiebedarf besteht. Häufig lassen sich dadurch Investitionen in die Erweiterung der Versorgungseinrichtungen vermeiden oder aufschieben. Nach der Optimierung des Energiebedarfs kann dann eine angepasste effiziente Versorgungsstruktur für den Betrieb entwickelt werden.
Voraussetzung für ein Energiekonzept ist eine Ist-Analyse:

      Wo und wie viel Energie wird verbraucht?
      Wie wird die Energie bereitgestellt?

Die Kenntnis der Energieverbräuche einzelner Abteilungen, Prozesse und Anlagen erlaubt dem Betrieb eine bessere Prozessüberwachung und Kostenkalkulation. Ein Monitoring, insbesondere von energierelevanten Prozessen und Maschinen, ermöglicht eine detaillierte, zeitlich aufgelöste Datenerfassung. Es ist dabei darauf zu achten, dass notwendige Daten gezielt erfasst und in Bezug zur Produktionsleistung gebracht werden. Es empfiehlt sich, die Ergebnisse grafisch aufzubereiten, um die einzelnen Energieströme vergleichen zu können.

Besonders für kleine und mittlere Unternehmen ist es sinnvoll sein, neutrale und kompetente Energieberater hinzuzuziehen.